| Signale - eine Ausstellung zur Geschichte der Nachrichtentechnik |
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Realschule Rietberg und Firma Kemper setzen Zeichen Vor 175 Jahren begann in Preußen die Ära der optisch - mechanischen Telegraphie. Dadurch wurde es möglich, mithilfe von Signalflügeln und Fernrohren eine Nachricht ohne Boten zu übertragen. [ Hinter dem Modell des Flügeltelegraphen und Teilen der nachgebauten Seilzugmechanik stehen v.l.: Herr Diekhans, Herr Bierbaum, Herr Hüllmann (Firma Kemper) sowie die Schüler Johann Schindler und Andreas Fehler ]
Dies nahmen 22 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen zum Anlass, im Rahmen des Wahlpflichtfach – Unterrichtes den Kurs „Technikgeschichte“ zu wählen. Wie haben Menschen im Laufe der Jahrtausende Nachrichten „körperlos“ transportiert? Vom Feuertelegraphen der Antike bis zum Glasfaserkabel der Jetztzeit reicht der „Streifzug durch die Geschichte der Nachrichtentechnik“, den die Schülerinnen und Schüler nun in der Ausstellung „SIGNALE“ präsentieren. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Museen erhielten sie nicht nur technische Unterstützung und Beratung, sondern können nun auch historische Exponate als Leihgabe präsentieren und die Technik praktisch vorführen. Dabei hat der Kurs auch einige Geräte selber nachgebaut. „Der Sömmering – Telegraph war eine echte Herausforderung“, erklärte der Techniklehrer Peter Buschmeyer, der zusammen mit dem Geschichtslehrer Burkhard Ernst das Projekt betreut. Um die Technik der Flügeltelegraphie, mit der schon Napoleon seine Befehle quer durch Europa sandte, demonstrieren zu können, bauten einige Schüler des Kurses das preußische Signalsystem nach. Hierbei bot die Firma Kemper, seit drei Jahren Kooperationspartner der Realschule, ihre Unterstützung an. Technische Unterlagen mussten beschafft und Zeichnungen angefertigt werden. An mehreren Tagen arbeiteten die Schüler in den Werkstätten der Firma Kemper zusammen mit Auszubildenden an der Seilzugmechanik. „Sie ist eigentlich besser geworden als das Original“, erklärten die Schüler stolz. Die Realschule freut sich über dieses gelungene Beispiel der Kooperation, von der auch spätere Technikkurse profitieren können – wenn die Handzeichnungen mithilfe von CAD – Programmen am Computer erstellt werden. Die Ausstellung wird am 18. Mai um 11.00 Uhr in der ev. Kirche in Rietberg, Müntestr. 15, eröffnet. Bis zum 30. Mai kann sie täglich von 13.30 – 16.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. Dezember 2008 ) |